Stadtteilbetriebe: Soziale Unternehmen in der Sozialen Stadt

Am 13. Juli 2016 wurde im Gotischen Haus der Stadt Brandenburg an der Havel das Teilprojekt „Aufbau Quartiersbetrieb Hohenstücken und Stärkung der Unternehmenskooperationen“ vorgestellt, das von Technologie-Netzwerk Berlin e.V. im Rahmen des Programms BIWAQ im Auftrag der Stadt Brandenburg an der Havel im Mai 2015 gestartet wurde. Ziel war es, Einblick in erfolgreiche Stadtteilbetriebs- und soziale Unternehmenskonzepte sowie einen Ausblick auf den Prozess im Stadtteil Hohenstücken zu geben. An dieser Veranstaltung nahmen 69 Personen aus der Stadt und der ganzen Republik teil.

Die Vortragenden und Ihre Beiträge waren:

  • Soziale Stadt, Quartiersmanagement und das BIWAQ-Projekt
    Herr Dr. Wolfgang Erlebach, Beigeordneter der Stadt Brandenburg an der Havel
     
  • Das Interventionskonzept von BIWAQ zur Stärkung der lokalen Ökonomie und das Programmverständnis zur Einordnung der Gemeinwesenökonomie
    Herr Orhan Güleş, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
     
  • Die Graefewirtschaft – erfolgreiches Beispiel für ein soziales Unternehmen aus dem Stadtteil
    Frau Heike Birkhölzer (Technologie-Netzwerk Berlin e.V.)
     
  • Stadtteilbetrieb Hohenstücken: Konzept und erste Ergebnisse
    Herr Dr. Günther Lorenz (Technologie-Netzwerk Berlin e.V.)
     

Auf dem Podium diskutierten anschließend Herr Dr. Erlebach (Beigeordneter der Stadt Brandenburg an der Havel), Frau Margitta Scholz (Geschäftsführerin BAS Brandenburg an der Havel Arbeitsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft / BAS GmbH, Teilprojekt 2 im BIWAQ-Projekt), Herr Matthias Osterburg (Wohnungsbaugenossenschaft Brandenburg eG, Vorstand), Frau Sigrid Wölfing (tamen Entwicklungsbüro Arbeit und Umwelt GmbH) und Herr Lorenz (Technologie-Netzwerk Berlin e.V.) zu Ihren Motivationen und Erwartungen gemeinsam mit dem Publikum.

Durch das BIWAQ-Projekt werden nachhaltige Beschäftigungs- und Wirtschaftseffekte wie auch ein anhaltender Beitrag zur sozialen Kohäsion im Stadtteil erwartet. Daran wollen die Partner in den nächsten Jahren zusammenarbeiten.

Eine ausführliche Dokumentation der Veranstaltung mit den Folien der gehaltenen Präsentationen finden Sie hier.